Datensicherung unter Linux

Der beste Linuxserver bringt leider gar nichts, wenn die Platte(n) im Server meint, sie macht mal nen ordentlichen Crash und es ist kein Backup eingerichtet. Auf ein Raid-System kann man sich auch nicht 100% verlassen, da gerade bei mehreren Festplatten im Server oft die gleiche Charge benutzt wird und es nicht selten dazu kommt, dass der Zeitraum zwischen zwei Plattendefekten zeitlich sehr nah beieinander liegt. Ein Blitzeinschlag im falschen Moment und der Raid-Controller ist hinüber – mit ihm auch die Daten.

So viel zur Vorgeschichte. Auch wenn es ein unliebsames Thema ist: Ein Backup ist sicherlich auf jedem Server ein absolutes Muß. Der folgende Beitrag versucht zu beschreiben, wie man unter Linux mit dem Tool rsync ein erfolgreiches Backup implementieren kann.

Der beste Linuxserver bringt leider gar nichts, wenn die Platte(n) im Server meint, sie macht mal nen ordentlichen Crash und es ist kein Backup eingerichtet. Auf ein Raid-System kann man sich auch nicht 100% verlassen, da gerade bei mehreren Festplatten im Server oft die gleiche Charge benutzt wird und es nicht selten dazu kommt, dass der Zeitraum zwischen zwei Plattendefekten zeitlich sehr nah beieinander liegt. Ein Blitzeinschlag im falschen Moment und der Raid-Controller ist hinüber – mit ihm auch die Daten.

So viel zur Vorgeschichte. Auch wenn es ein unliebsames Thema ist: Ein Backup ist sicherlich auf jedem Server ein absolutes Muß. Der folgende Beitrag versucht zu beschreiben, wie man unter Linux mit dem Tool rsync ein erfolgreiches Backup implementieren kann.

Folgendes Szenario:
Ich habe ein Verzeichnis namens source, welches ich in das Verzeichnis destination sichern will. Das Verzeichnis destination befindet sich auf dem gleichen Rechner, wie das source Verzeichnis. Folgender Befehl erledigt Selbiges für mich:


rsync -a source/ destination/

rsync kennt noch weitere unzählige Argumente. Hier sollte man einfach die manpage zur Hilfe nehmen.

Unterm Strich bewirkt dieses Kommando nicht viel Anderes, als ein simples Kopieren (cp -a source/. destination/), allerdings ist rsync wesentlich intelligenter. Beim Starten des Kommandos werden die beiden angegeben Verzeichnisse miteinander verglichen und wirklich nur die Dateien übertragen, die sich auch geändert haben. Zusätzlich werden von der Datei auch nur die Segmente übertragen, die unterschiedlich sind.
Daher eignet sich rsync auch hervorragend für ein Backup auf einen Remoterechner. Hierzu muss der Befehl schlicht und ergreifend abgeändert werden:


rsync -a -e ssh source/ username@remotemachine.com:/path/to/destination/

Sinnvollerweise sollte man dann auch mit SSH Key Authentication arbeiten, da eine Automatisierung des Backups mit Passworteingabe nicht praktikabel ist.

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